Survival-Skills lernen

Fluchtrucksack-Packliste

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Fluchtrucksack-Packliste – inkl. PDF

Egal ob es sich um eine Feuerkatastrophe, eine Überschwemmung, einen Hurrikan oder sonstige Katastrophen handelt:

ein gut gefüllter Fluchtrucksack – auch Bug-Out-Bag oder Survival-Rucksack genannt – ermöglicht es ihnen, schnell und sicher ihre gewohnte Umgebung zu verlassen und die wichtigsten Dinge und Gegenstände, welche ihr Überleben sichern, dabei zu haben.

In diesem Artikel erfahren sie, um was es sich bei einem Bug-Out-Bag handelt und welche Gegenstände sie für den Ernstfall einpacken sollten.

1. Was ist ein Fluchtrucksack?

Ein gut gefüllter ​Survival-Rucksack sollte alles beinhalten, was sie benötigen, wenn sie in ihrer bisherigen Umgebung nicht mehr sicher sind und flüchten müssen.

Dies muss nicht immer der große Supergau sein – meist bereiten sich Menschen für verschiedenste Arten von Umweltkatastrophen vor, zum Beispiel:

  • Unwetterkatastrophen
  • Erdbeben
  • Überschwemmungen
  • Ausfall der Stromversorgung
  • Brände
  • Probleme bei der Nahrungsmittel- oder Treibstoffversorgung, etc.

Alles in diesem Survival-Rucksack sollte vom Inhalt her auf das Überleben des Trägers hin optimiert sein.

Die Mikrowelle und das Sixpack Bier dürfen also getrost zuhause bleiben.

Die Survival-Experten im Netz (die wie wir fast alle im Westen nie wirklich eine schwere Krise durchlebt haben) diskutieren manchmal heftig, was denn in einen ordentlichen ​Überlebensrucksack hineingehört.

Doch alle diese Aussagen sind relativ – denn jeder von uns hat andere Umstände und Voraussetzungen und kann ultimativ nur selbst entscheiden, was er mit einpacken sollte und was nicht.

Die meisten Szenarien gehen davon aus, dass einen der Fluchtrucksack sicher durch die ersten 72 Stunden nach dem Eintritt einer Krise bringen sollte – nicht mehr und nicht weniger.

Andere packen sogenannte INCH-Bags (I am never coming home bags), die es dem Flüchtenden mehr oder weniger ermöglichen sollen, sich für eine längere Zeit alleine (draußen) durchzuschlagen.

2. Der Rucksack

Der mit Abstand wichtigste Gegenstand ist klarerweise der Rucksack selbst. Denn wenn hier die Qualität nicht stimmt und ihnen der Rucksack schon nach kurzer Zeit kaputtgeht, dann nützen ihnen die besten Fluchtrucksack-Inhalte nur herzlich wenig.

Sogenannte Militär-Rucksäcke eignen sich ideal für den Einsatz, da diese – bei ausreichender Qualität – darauf ausgerichtet sind, härtesten Umgebungen zu trotzen und oft eine Verstaumöglichkeit für eine Trinkblase integriert haben.

Vermeiden sie jedoch auffällige Camouflage-Muster, die sie aus der Masse der Leute herausstechen und wie einen Abenteurer aussehen lassen. Die folgenden drei Modelle eignen sich ideal:

Weiters eignen sich selbstverständlich auch hochwertige Trekking-Rucksäcke​.

Wichtiger Hinweis: Kaufen Sie den Rucksack erst am Schluss

Der Rucksack ist zwar der mitunter wichtigste Gegenstand beim Kauf – jedoch sollten sie diesen nicht als allererstes kaufen.

Definieren Sie zuerst, welche ​Inhalte sie benötigen und einpacken müssen. Erst dann wissen sie, wie groß oder klein der passende Rucksack sein muss.

Es wäre schade, gutes Geld für einen Rucksack auszugeben, der am Ende viel zu groß oder zu klein wäre. 

3. Fluchtrucksack-Inhalt​ / Packliste

 

Es gibt in einem Fluchtrucksack Gegenstände, die wichtiger sind beziehungsweise eine höhere Priorität gegenüber anderen haben.

Da wir z. B. ohne Wasser nur knappe drei Tage überleben können, sollten sie sich diesem Thema zuerst widmen.

  • Wasser
  • Essen / Kochen
  • Feuer
  • Kleidung
  • Obdach/Schlafen
  • Hygiene / Gesundheit
  • Kommunikation
  • Werkzeuge / Tools
  • Zahlungsmittel
  • Weitere Gegenstände

Die einzelnen Kategorien samt der jeweils wichtigsten Inhalte finden sie weiter unten im Text.

Die erweiterte Packliste finden Sie hier zum Download.

Weiters erfahren sie in meinem Buch “​Prepper-Packliste” noch deutlich mehr zum Thema.

Wasser

Ohne ​H2O kann im Krisenfall kein Mensch lange überleben – Experten zufolge nicht länger als drei bis 4 Tage. Deshalb ist ​es das wichtigste Thema beim ​Survival überhaupt.

Die amerikanische FEMA – die nationale Koordinationsstelle für Katastrophenhilfe der USA – empfiehlt eine Tagesration an Wasser von ca. einer Gallone.

Dies entspricht einer Menge von ca. 3,8 Litern und deckt neben dem täglichen Trinkbedarf auch noch den Gebrauch für hygienische Bedürfnisse ab. 

Für den mobilen Einsatz im Fluchtrucksack sollten sie pro Tag eine Menge von mindestens einem Liter einplanen.

 

3.1. Wasservorrat zu Hause

Wir alle haben einen natürlichen Wasservorrat zu Hause – beispielsweise jenes, welches in unseren Toiletten zu finden ist oder auch der Wasserhahn, der in der Regel gute Dienste leistet und uns mit schier unendlichem Trinkwasser versorgt. 

TIPP

Packen sie mehrere faltbare Plastikflaschen in ihren Rucksack. Auf der Flucht können sie diese mit schmutzigem Wasser befüllen, welches sie später filtern können.

Doch darauf können sie sich in einer Krise nicht verlassen und sollten daher gut vorsorgen. Selbst wenn es in diesem Artikel primär um die Ausstattung eines Fluchtrucksacks geht, sollten sie sich überlegen, sich einen Vorrat an ​H2O für mindestens zwei Wochen anzuschaffen.

Hier sind die gängigsten Möglichkeiten zur Wasseraufbewahrung zu Hause:

  • Fertiges Trinkwasser kaufen: relativ teuer und hat nur eine Haltbarkeit von ca. zwei Jahren - muss daher regelmäßig ersetzt werden.
  • Do-It-Yourself: befüllen Sie benutzte/alte Trinkflaschen mit Leitungswasser (vermeiden sie bitte Milch- oder Saft-Container, da diese deutlich anfälliger für Bakterienbefall sind).
  • Plastik-Wasserkanister bzw. Tonnen: in diesen Behältern kann je nach Bedarf beliebig viel Wasser bevorratet werden - dieses sollte jedoch ca. alle 90 Tage ausgetauscht werden.

Essen / Kochen

Idealerweise sollten sie genug Nahrung im Notfall​rucksack mitführen, um mindestens durch die ersten 72 Stunden der Krise zu kommen.

Damit sie sich voll und ganz auf die Situation einstellen können, mit der sie konfrontiert sind und sich keine unnötigen Gedanken um Essen machen zu müssen.

Bedenken sie auch, dass alle Nahrung, die sie mitführen, auch kalt konsumierbar sein sollte. Auf der Flucht haben sie wahrscheinlich keine Zeit, extra ein Feuer zu machen. Hier die wichtigsten Utensilien:

Die Prepper- und Krisenvorsorge-Checkliste

Für die Krisenvorsorge zu Hause

Feuer

Eine ihrer größten Aufgaben in einer Survival-Situation ist es, ihren Körper vor Unterkühlung zu schützen. Dies funktioniert durch adäquate Kleidung und durch eine gute Versorgung mit Wärme.

Und Wärme wird am besten durch Feuer erzeugt. Idealerweise haben sie eine Vielzahl an Hilfsmitteln im Fluchtrucksack, mit denen sie ein Feuer erzeugen können:

Welche Feuerzeug-Arten gibt es?

Welche unterschiedlichen Feuerzeug-Arten gibt es dabei? Wie funktioniert ein Feuerzeug und wie viel Grad hat eigentlich die Flamme des Feuers?

Kleidung

Gute und den jeweiligen “Fluchttemperaturen” angemessene Kleidung schützt sie vor Durchkühlung – zum Beispiel durch Nässe. Jeder hat hier andere Vorstellungen und Bedürfnisse. Die folgenden Artikel gehören jedoch in jeden gut gepackten ​Rucksack:

Obdach/Schlafen

Hardcore-Survivalists packen sich lediglich eine Plane oder einen Müllsack (als Schlafsack) für Schlafzwecke in den Fluchtrucksack. Der Otto-Normalbürger sollte jedoch eher auf die folgenden Obdach- und Schlafmittel zurückgreifen:

Hygiene/Gesundheit

Packen sie sich wirklich nur die allerwichtigsten Hygiene- und Gesundheitsgegenstände ein, die sie benötigen. So sparen sie unnötiges Gewicht:

Kommunikation

Dies sind die wichtigsten Kommunikationsgeräte und Gadgets:

  • Mobiltelefon: sie sollten sich nicht alleine darauf verlassen, dass die Mobilfunknetze funktionieren. Trotzdem sollten sie ihr Handy mitnehmen und sicherstellen, dass sie dieses mobil aufladen können. Outdoor-Handys sind robuster und langlebiger als herkömmliche Modelle.
  • Radio: eine der wichtigsten Informationsquellen während einer Krise. Kurbelradios sind klein, leicht und funktionieren ganz ohne Strom oder Batterien.
  • Handfunkgerät: entweder auf CB-Funk-Basis oder als kleines, handliches PMR-Funkgerät, mit welchem sie mit anderen Menschen in einem Umkreis von bis zu fünf Kilometern kommunizieren können.

​Fluchtrucksack: Die komplette Packliste

​Jetzt hier klicken und meinen umfangreichen Artikel über den perfekten Fluchtrucksack lesen

Werkzeuge/Tools

Dies sind die wichtigsten Kommunikationsgeräte und Gadgets:

Zahlungsmittel

Im Krisenfall können sie sich nicht darauf verlasse, dass der Geldautomat um die Ecke noch wie gewohnt weiter Scheine ausgibt. Sie können folgendermaßen vorsorgen:

Weitere Gegenstände

Andrew carley

In diesem Artikel kann ich ihnen leider nur einen ersten kleinen Einblick in die Gegenstände geben, welche sie möglicherweise in ihren Fluchtrucksack mit einpacken sollten. 

In meinem Buch “Fluchtrucksack” (siehe Bild rechts) erfahren sie weitere detaillierte Infos zum Thema Fluchtrucksack und dessen sinnvolle Zusammenstellung.

4. Wie groß soll/muss der Rucksack sein?

Auch hier streiten sich die Survival-Experten. Viele raten zu einem kleineren Rucksack. Ich finde es jedoch besser, einen größeren Rucksack zu kaufen, in den man im Ernstfall noch etwas hineintun kann.

Hier sind die Vorteile eines größeren Rucksacks in Kurzform:

  • Es passt mehr rein – egal wieviel man anfangs mitnimmt, vielleicht entscheidet man sich auf dem Weg z.B. Essen, welches man gerade gefunden hat, mitzunehmen.
  • Mit einem größeren Rucksack tragen sich schwerere Lasten einfacher als mit einem kleinen Rucksack, da das Gewicht besser auf den Rücken und Körper des Trägers verteilt wird.
  • Man kann immer auch weniger reintun in den Rucksack, als effektiv reinpasst. Das Gewicht ist deshalb kaum schwerer als bei einem kleineren Rucksack wenn man sich für ein hochwertiges Modell entscheidet.

5. So sollten sie den Rucksack packen

 

Der Fluchtrucksack sollte immer fertig gepackt und sofort einsatzbereit sein. Denn sie können ja nie wissen, wann eine mögliche Katastrophe eintritt.

Prüfen sie regelmäßig, ob noch alles im Rucksack enthalten (falls sie Kinder haben) und verwendbar sind (Check der Lebensmittel, etc.).

Es lohnt sich auch den Rucksack einfach mal umzuschnallen und eine kleine Tour damit zu laufen. So können sie sich immer besser daran gewöhnen, vielleicht auch längere Strecken mit dem Rucksack zurückzulegen.

Es lohnt sich auch, den Survival-Rucksack von Zeit zu Zeit zu entleeren und sich mit der Survival-Ausrüstung noch vertrauter zu machen.

Je besser sie sich mit dem Fluchtrucksack und seinem Inhalt auskennen, desto schneller und sicherer und souveräner werden sie sich womöglich im Krisenfall verhalten. 

Packen sie die schwereren Gegenstände weiter unten in den Rucksack und in die Nähe ihres Rückens. Positionieren sie die leichteren Gegenstände weiter oben im Rucksack.

Somit ist der Schwerpunkt ideal gelagert und der Rucksack trägt sich stabiler. In dem Buch „Build the perfect bug out bag“ empfiehlt der Survival-Experte Creek Stewart den Inhalt seines Fluchtrucksackes in drei Kategorien zu unterteilen:

  1. Nicht überlebenswichtig
  2. Wichtig
  3. Überlebenswichtig

So packen Sie den Fluchtrucksack richtig

Die nicht überlebenswichtigen Gegenstände sollten zuerst in den Rucksack eingepackt werden. Hier handelt es sich zum Beispiel um Gegenstände wie:

  • Extra-Kleidung
  • Bettsachen
  • Hygieneartikel (Desinfektionsmittel, etc.)

Die wichtigen Gegenstände folgen gleich darauf und umfassen unter anderem:

  • Zelt und Lagerbedarf
  • Wasser
  • Essen/Nahrung
  • Feuer-Untensilien (Streichhölzer, etc)

Die überlebenswichtigen Gegenstände sind Objekte, die man sofort griffbereit haben sollte in gefährlichen Situationen, diese umfassen:

  • Radio, Walkie-Talkie oder Trillerpfeife
  • Selbstverteidigungs-Objekte (Messer, etc.)
  • Taschenlampe
  • Witterungsfeste Oberbekleidung (z.B. Regenponcho)

Hier sind die Vorteile eines größeren Rucksacks in Kurzform:

6. Szenarien

 

Ein 20-jähriger Großstadt-Single wird seinen Rucksack wohl anders packen als ein auf dem Dorf lebender 40-jähriger Familienvater mit Ehefrau und drei Kindern.

Zudem ist es ein Unterschied ob Du im Sommer oder Winter flüchtest.

Befolgen sie am besten die sogenannte „Survival-Rule of three“. Diese thematisiert, dass man den folgenden lebensbedrohlichen Szenarien bestmöglich vorbeugen sollte:

  • 3 Stunden ohne Obdach in kalter Umgebung ohne Schutz gegen die Elemente.
  • 3 Tage ohne Wasserzufuhr
  • 3 Wochen ohne Nahrung
  • 3 Minuten ohne Luftzufuhr

Diese Regeln sollten sie auch bei der Zusammenstellung ihres Survival-Equipments im Hinterkopf behalten.

Hier sind einige Faktoren über die sie bei der Definition ihrer Fluchtrucksack-Packliste nachdenken solltest:

  • Wie lange erwartest sie, dass die Krise dauert?
  • Welche Art von Katastrophe/Krise erwarten sie?
  • Haben sie Vorräte auf der Fluchtroute (z.B geheimer Vorrat im Wald)
  • Wie flüchten sie (zu Fuß, per Motorrad, Auto, Boot, Flugzeug, Schiff etc.?)
  • Haben sie Reserven (z.B. Essen) falls sie ihr Fluchtszenario kurzfristig ändern müssen?
  • In welcher Klimaregion leben sie bzw. halten sie sich auf?
  • Zu welcher Jahreszeit flüchten sie?
  • Ist eine Bug-Out-Location vorhanden? (z.B. Hütte im Wald)
  • Wie lange brauchen sie zur Bug-Out-Location?
  • Flüchten sie alleine oder mit anderen Leuten?
  • Mit wem flüchten sie und welche besonderen Bedürfnisse/Einschränkungen (z.B. medizinische Notwendigkeiten) haben diese Leute?
  • Haben sie vor, diese Leute mit Fluchtrucksäcken auszustatten?
  • Soll das Equipment/Nahrung/Wasser auf mehrere Personen verteilt werden?
  • Wie gut sind sie in Form?
  • Wie gut sind ihre Mitflüchtenden in Form?
  • Wie steht es um ihre Survival-Skills? (z.B. durch Teilnahme an Kursen/Seminaren)

Falls sie wirklich für alle Szenarien gerüstet sein möchten, dann empfehle ich ihnen die Zusammenstellung von mehreren Rucksäcken für mehrere Fluchtszenarien.

Was sie einpacken sollten sie nach reiflicher Überlegung selbst entscheiden.

 

7. Redundanz: alles doppelt haben hilft

 

Ideal ist es Gegenstände im Fluchtrucksack zu haben, welche die gleichen Funktionen erfüllen können. Zum Beispiel ein Taschenmesser und ein Multi-Tool von Leatherman.

Das ist aber kein Problem, sonder sogar eine erwünschte Überlappung. Gemäß dem Motto: „Zwei ist eins und eins ist nichts“, was bedeuten soll dass wenn man ein Ding mit einer Funktion hat, dann schlägt oft Murphys Gesetz zu und das Ding ist kaputt wenn man es benutzen möchte.

 

8. Sind fertig gefüllte/gepackte Fluchtrucksäcke eine Option?

 

Mittlerweile können sie fertig gepackte Rucksäcke bei mehreren Online-Händlern erwerben. Es stellt sich jedoch die Frage, wie gut die Qualität der Fertigmodelle ist.

Ein Rundum-Sorglos-Rucksack für unter 200 Euro kann mitunter ein guter Start sein – und ist definitiv besser als keinen Fluchtrucksack zu besitzen. Auch, weil man den fertigen Rucksack auch noch im Nachhinein customizen und an seine Bedürfnisse anpassen kann.

Doch für diesen Preis ist es oft recht unwahrscheinlich, dass es sich um hochwertige Gegenstände handelt. Das ist preislich einfach nicht möglich. Denn bereits ein gutes Überlebensmesser kostet gut und gerne 100 Euro und mehr.

Krisenvorsorge für Zuhause: die Prepper-Packliste

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In zahlreichen Krisensituationen ist es besser (sicherer), in den eigenen vier Wänden zu bleiben und nicht zu flüchten.

In meinem Buch “Prepper-Packliste” lernen sie, wie sie sich auf mögliche Krisen vorbereiten können und welche Vorkehrungen und Überlegungen sie treffen sollten.

Hier die Inhalte meines Buchs (Auszug):

  • Wasser
  • Lebensmittelvorräte
  • Kleidung
  • Feuer, Wärme & Schlafen
  • Medizinische Versorgung
  • Sicherheit
  • Werkzeuge
  • Licht
  • Kommunikationsgeräte
  • etc.

9. Wie und wo soll der Fluchtrucksack gelagert werden?

Grundsätzlich sollten sie ihren Fluchtrucksack an einem kühlen und trockenen Platz lagern.  Zum Beispiel unter ihrem dem Bett oder in einem Schrank: dies sind normalerweise Orte die trocken und leicht zugänglich sind.
Falls sie Zugang zu einem trockenes Kellerabteil haben, können sie den den Rucksack potentiell auch dort lagern. Der Vorteil hier ist, dass im Keller normalerweise ein kühleres Klima herrscht als an den anderen Orten im Haus.
 

10. Weitere häufig gestellte Fragen zum Thema

Es macht einen Unterschied ob, ob sie eine Frau sind und 50 kg wiegen oder ob sie zwei Meter groß sind, durchtrainiert und 120 schwer sind.

Letzterer kann mit hoher Wahrscheinlichkeit locker einen 40kg-Rucksack auf dem Rücken verkraften.

Die zierliche Frau hingegen wohl weniger. Wenn sie also groß, stark und schwer sind, können sie potentiell auch mehr Gewicht schultern.

Wie lautet ein bekanntes Sprichwort: „Wer viel sparen möchte muss viel ausgeben“.

Denn wenn sie z.B. ein minderwertiges aber billiges Messer kaufen und dieses bricht in einer Extremsituation, dann stehen sie auf gut Deutsch gesagt „blöd da“.

Wenn ihr Überleben von der Ausrüstung abhängt, dann brauchen sie das beste Material, was sie für ihr Geld bekommen können.

Bevor sie billige oder qualitativ minderwertige Ausrüstung kaufen, sollten sie über den Kauf von gebrauchtem Equipment nachdenken.

Ein hochwertiger Überlebensrucksack oder Überlebensmesser sind auch nach Jahren im Einsatz noch gut in Schuss und können ohne größeres Nachdenken z.B. auf ebay.de gekauft werden.

Falls gebrauchtes Equipment keine Option für sie ist, können sie sich den Rucksack auch nach und nach zusammenstellen und z.B. jeden Monat einen neuen hochwertigen Gegenstand kaufen.

Planen sie nicht damit, auf der Flucht selbst ihr Essen zu jagen. Denn entweder haben sie dazu keine Zeit oder die notwendigen Fertigkeiten.

Grundsätzlich lohnt es sich jedoch, die Grundlagen des Jagens und Fischens zu lernen.

Informationen über den Autor​

Andreas K.
Andreas K.

Seit knapp fünf Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema Outdoor und Survival und schreibe seit Januar 2020 über das Thema auf Outdoor-Geek.de

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