Solar Panel Outdoor Test

Ganz gleich, ob du einen Roadtrip, einen Strandausflug oder einen Campingausflug planst, es kann eine Herausforderung sein, in abgelegenen Gegenden die Stromversorgung aufrechtzuerhalten. Solarenergie ist eine hervorragende, umweltfreundliche Option, um elektrische Geräte unterwegs mit Strom zu versorgen. Allerdings sind herkömmliche Panels sperrig und eher dafür ausgelegt, dauerhaft an einem Standort zu bleiben.

Von großen Exemplaren für Expeditionen mit dem Auto bis zu Akkupacks im Hosentaschenformat gibt es im Fachhandel eine Vielzahl unterschiedlicher Solarpanels. Hier ist eine kleine, detaillierte Zusammenfassung, welche Modelle sich in der Praxis bewährt haben. Entscheide selbst, welches davon dein Favorit ist und dich in Zukunft Outdoor begleiten darf.

1. Bestes Solarladegerät: BigBlue 3

  • Gewicht: 670 g
  • Anzahl der USB-Anschlüsse: 3
  • Panelgröße 28 Watt

PRO’S

✅ Effizient

✅ Funktioniert auch unter schwierigen Bedingungen

✅ Auto-Neustart-Funktion

CON’S 

❌ Schwierigkeiten beim Aufladen mehrerer Geräte gleichzeitig

❌ Sperrig

Details

Das BigBlue 3 übertrifft in seiner Funktion alle anderen Solarpanels. Es besitzt eine beeindruckende Ladefähigkeit und kann durch seine gleichbleibende Leistung auf ganzer Linie überzeugen. Es mag andere Modelle geben, die schneller laden oder besser aussehen. Wenn es um die Gesamtleistung geht, hat dieses Produkt aber eindeutig die Nase vorn.

Die Energieversorgung elektronischer Geräte bleibt auch unter unterschiedlichen Bedingungen konstant. Da spielt es keine Rolle, ob die Sonne scheint oder es teilweise bewölkt ist.

Was die Funktionen angeht, so gefallen den Käufern der integrierte Amperemeter (Messgerät zur Bestimmung der Stromstärke) und die Aufbewahrungstasche mit Reißverschluss. Geschätzt werden auch die Einfachheit und der günstige Preis dieses Panels. Mit seinen drei USB-Anschlüssen und dem klassischen, aufklappbaren Design ist das BigBlue ein hervorragender Allrounder, der die meisten kleinen elektronischen Geräte effizient auflädt.

Ein Nachteil dieses Panels ist sein Gewicht. Mit knapp 700 g ist es ein bisschen schwer. Daher eignet es sich besser für den Einsatz im Gelände bzw. überall dort, wo du etwas mehr Gepäck mitnehmen kannst. Abgesehen von seinem Gewicht erhält dieses Modell durchweg gute Noten.

2. Ein weiterer ausgezeichneter Performer: Anker PowerPort 21W

  • Gewicht: 500 g
  • Anzahl der USB-Anschlüsse: 2
  • Panelgröße: 21 Watt
Anker PowerPort 21W solar panel outdoor test

PRO’S

✅ Effizient

✅ Leistungsstark

✅ Tolles Preis-Leistungs-Verhältnis für seine Größe und Ausstattung

✅ Leichtes Gewicht

CON’S 

❌ Die mitgelieferte Tasche ist zu klein, um zusätzliche Kabel und Zubehör aufzunehmen

Details

Jahr für Jahr ist der Anker PowerPort 21W ein Spitzenreiter. Er verfügt über die gleichen Eigenschaften wie der 15W, hat aber 6W mehr Leistung. Das Gerät besitzt eine schnelle Ladegeschwindigkeit: 3 Stunden und 40 Minuten benötigt es für das Aufladen einer externen 6.000-mAh-Batterie bei voller Sonneneinstrahlung. Damit ist das Solarpanel eine der schnellsten in diesem Vergleich. Auch das gleichzeitige Aufladen mehrerer Geräte verläuft problemlos.

Es ist nicht das leichteste Modell, das wir getestet haben, aber für die Größe (über 20 Watt) ist es ziemlich gut. Sein dreifach faltbares Design hat etwa die Größe einer Zeitschrift und lässt sich leicht verstauen. Dieser Kandidat war in puncto Ladefunktion, Gewicht und Preis kaum zu schlagen.

3. Bestes Preis-Leistungsverhältnis: Renogy 100W Faltbarer Solar-Koffer mit Voyager

  • Gewicht: 12,29 kg
  • Anzahl der USB-Anschlüsse: 0
  • Panelgröße 100 Watt

PRO’S

✅ Überladeschutz

✅ Laderegler für negative Erdung zur Kompatibilität mit Wohnmobilen

✅ Inklusive Krokodilklemmen mit Sicherung
Schützende Tasche

✅ Kompatibel mit verschiedenen Batterietypen

✅ Verstellbarer Aluminium-Fußständer

✅ LCD-Display zur Anzeige von Betriebswerten

CON’S 

❌ Nur 100 Watt Solarleistung

Details

Der 100W-Solarkoffer von Renogy ist ideal, wenn du eine All-in-one-Lösung bevorzugst. Neben den faltbaren Paneelen und Anschlüssen enthält dieses Paket den Voyager-Laderegler mit einem beleuchteten LCD-Display. Das bedeutet, dass du jede Art von 12-V-Batterie direkt aufladen kannst, da der Controller die Auswahl des Batterietyps mit wenigen Klicks ermöglicht.

Der Solarladeregler ist außerdem mit intelligenten Schutzfunktionen ausgestattet und bietet dir mehrere Lademodi, um den Akku zu schonen. Wenn du nicht vorhast, dir ein Kraftwerk anzuschaffen und dennoch Wert auf Leistung legst, so ist der 100W-Solarkoffer von Renogy ein interessantes Angebot.

Kleiner Wermutstropfen: Die faltbaren Solarmodule sind fast doppelt so schwer wie die von Bluetti und Jackery, liefern aber nur die Hälfte der Wattleistung – nämlich lediglich 100 W.

4. Ein weiterer hervorragender Wert: Ryno-Tuff 21W

  • Gewicht: 480 g
  • Anzahl der USB-Anschlüsse: 2
  • Panelgröße: 21 Watt

PRO’S

✅ Blitzschnelle Aufladung

✅ Ziemlich leicht

✅ Kann mehrere Geräte effektiv aufladen

✅ Angemessener Preis

CON’S 

❌ Geringe Funktion bei schlechten Bedingungen, wie zum Beispiel bewölktem Himmel

Details

Das Ryno-Tuff 21W hat uns mit seiner Ladefähigkeit auf Anhieb beeindruckt. Käufer vermelden, dass innerhalb von 30 Minuten Handys auf über 30 % geladen werden. Dieser Wert ist für jedes Panel beeindruckend, ganz zu schweigen von einem bescheidenen 21-W-Modell. Selbst das gleichzeitige Aufladen mehrerer Geräte funktioniert, auch wenn die angegebene Leistung hier nicht ganz so überzeugend ist. Das Panel ist zudem robust und relativ kompakt, sodass es auch für Ausflüge ins Hinterland geeignet ist. Diese Kombination von Merkmalen und ein angemessener Preis machen dieses Produkt zu einer ausgezeichneten Option für diejenigen, welche nur über ein kleines Budget verfügen.

Wir hatten ein paar Beanstandungen an dieser Platte, aber die sind alle ziemlich gering. Zunächst einmal ist die Aufbewahrungstasche sehr klein und bietet kaum Platz für ein Handy, was sie ein wenig nutzlos erscheinen lässt. Darüber hinaus hat das Ryno-Tuff bei der Wiederherstellung von Unterbrechungen nur mäßige Ergebnisse erzielt. Dies zeigt, dass es nicht die beste Option für den Einsatz in Ausnahmesituationen ist.

5. Das Beste für Wohnmobile: SunGold Power 200W Solarmodul

  • Gewicht: 6,4 kg
  • Anzahl der USB-Anschlüsse: 2
  • Panelgröße: 200 Watt

PRO’S

✅ 200 Watt Solarladung

✅ Allwettertaugliches Design

✅ Hervorragend geeignet für den längeren Einsatz im Freien

CON’S 

❌ Nur zur Festmontage geeignet

❌ Keine direkte USB-Aufladung

❌ Kabel und Stecker nicht im Lieferumfang enthalten

Details

Bei dem Begriff “tragbare Solarmodule” denken die meisten Menschen an flexible Solarmodule, die man in eine geschlossene Schutzhülle zusammenfalten und bei Bedarf innerhalb von Sekunden an einem neuen Ort einsetzen kann.

Viele unserer Leser sind jedoch Wohnmobil- und Off-Grid-Enthusiasten, die eine dauerhafte Solarlösung für ihre Wohnmobile oder Hütten wünschen.

Wenn du die Solarmodule auf dem Dach deines Wohnwagens befestigen und dort belassen willst, wäre SunGold Power 200W empfehlenswert.

Diese Panels haben einen stabilen, wetterfesten Aluminiumrahmen, gelten aber aufgrund ihres Gewichts und der einfachen Installation dennoch als tragbar.

Eine komplizierte Dachbefestigung brauchst du nicht. Die tragbaren Solarmodule werden mit vorgebohrten Löchern geliefert, und du kannst selbst entscheiden, wie und du sie befestigen willst.

Der Nachteil ist, dass sie sich nicht so einfach verschieben lassen, um das meiste Sonnenlicht einzufangen. Unter Umständen wirst du dein Wohnmobil umparken müssen.

6. Das Beste für Wanderer: Goal Zero Nomad 28 Plus Solarmodul

  • Gewicht: 1,36 kg
  • Anzahl der USB-Anschlüsse: 1
  • Panelgröße: 28 Watt

PRO’S

✅ Sehr leicht

✅ 10 Verankerungspunkte

✅ USB-Endgeräte können direkt geladen werden

✅ erkennt Unterbrechungen und nimmt Ladevorgang automatisch wieder auf

✅ Ladestatus angeschlossener Geräte werden erkannt und bei aufgeladenem Akku gestoppt

✅ Spritzwassergeschützt

CON’S 

❌ Nur 28 Watt Solar- Ladeleistung

Details

Dieses handliche kleine Solarpanel hat im zusammengeklappten Zustand die Größe eines 12-Zoll-Tablets und passt praktisch überall hin.

Im aufgeklappten Zustand offenbart das Nomad 28 vier monokristalline Solarmodul-Segmente und zehn Befestigungsösen, sodass du eine Vielzahl von Montagemöglichkeiten hast.

Genau wie GoSun 30 werden diese tragbaren Panels nicht deine Mikrowelle oder den Fernseher mit Strom versorgen – sie sind ausschließlich für das direkte Aufladen von Handys, Tablets, Kameras und anderen USB-Geräten gedacht.

7. Ausgezeichnete Schnellladegeschwindigkeit: SunJack 25W

  • Gewicht: 854 g
  • Anzahl der USB-Anschlüsse: 2
  • Panelgröße: 25 Watt

PRO’S

✅ Langlebige Konstruktion

✅ Durchdachtes Design mit großer Tasche

✅ Sehr schnelle Ladegeschwindigkeiten

✅ Funktioniert gut unter schwierigen Bedingungen

CON’S 

❌ Teuer

❌ Sperrig

Details

Obwohl das SunJack 25W nicht die höchste Wattzahl aller Module in diesem Test hat, überzeugt es doch durch seine beeindruckende Leistung. Handys, externe Akkus und andere elektronische Geräte werden effizient und problemlos geladen. Die kompakte Bauweise und die langlebige Konstruktion schaffen Vertrauen. Auch im Halbschatten oder bei teilweiser Bewölkung zeigte es eine gute Leistung, an der viele Konkurrenten scheiterten.

Die größten Nachteile sind der Preis und die Größe. Wäre es etwas kleiner oder leichter, hätte das Solarpanel einen höheren Platz in dieser Liste erhalten. Dennoch bleibt der Sunjack eine ausgezeichnete Option mit schnellen Ladegeschwindigkeiten.

8. Das Beste für bewölktes Wetter: Renogy 100 Watt Eclipse Monokristallines Solarmodul

  • Gewicht: 6,4 kg
  • Anzahl der USB-Anschlüsse: 0
  • Panelgröße: 100 Watt

PRO’S

✅ Wird mit einem Laderegler und Krokodilklemmen geliefert

✅ Beeindruckende Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen

✅ Tolle Verarbeitungsqualität

✅ Schützendes Etui

✅ Kompatibel mit verschiedenen Akkutypen

CON’S 

❌ Nur 100 Watt Solarleistung

Details

Das Renogy 100 Watt Eclipse Solarmodul ist dem Renogy 100 Watt 12 Volt monokristallinen Solarmodul in Bezug auf die technischen Daten sehr ähnlich.

Eclipse bietet jedoch etwas außergewöhnliches – es ist vielleicht das beste Solarmodul, das bei schlechten Lichtverhältnissen funktioniert. Außerdem werden die Panels in Deutschland hergestellt, und wir alle kennen die Zuverlässigkeit der deutschen Technik.

Da es mit einem Koffer geliefert wird, ist es extrem flexibel. Diese Solarmodule machen Campingausflüge sehr einfach! Die Einbeziehung des Ladereglers und der Krokodilklemmen ist etwas, was man nicht bei vielen Marken antrifft.

Der einzige Nachteil ist das Gewicht. Denn 6,4 kg für ein 100-W-Panel ist etwas, worüber man nachdenken sollte.

Wie du das richtige Solarmodul auswählst

Auch wenn die meisten tragbaren Solarmodule leicht zu installieren und einfach zu bedienen sind, gibt es bei der Investition in eine neue Technologie immer viel zu beachten. Wir haben die unserer Meinung nach wichtigsten Faktoren zusammengestellt, die du berücksichtigen solltest, ehe du dich Outdoor mit Strom versorgst.

 

Typ

Nicht alle Solarmodule sind gleich. Es gibt drei verschiedene Arten, aus denen du wählen kannst. Das Erste sind monokristalline Module. Sie sind dafür bekannt, dass sie starr und schwer sind. Allerdings sind sie auch langlebig und sehr effizient. Es gibt sie in verschiedenen Formen.

Polykristalline Panels ähneln den monokristallinen, haben aber eine blaue Farbe und eine geringere Leistung. Die letzte Wahl wären CIGS-Panels. Dieses Akronym steht für Kupfer, Indium, Gallium und Selenid. Sie sind biegsam und dünn, aber nicht so langlebig wie die anderen Module.

Letztendlich sollte die Wahl des Panels davon abhängen, wo du es einsetzen willst und wie lange du es im Einsatz benötigst.

 

Wattleistung

Überlege zunächst, wie viel Strom du brauchst. Einige Module sind in verschiedenen Wattzahlen erhältlich – ein Maß für die reine elektrische Leistung. Das Goal Zero Boulder Briefcase beispielsweise, ein kompaktes, zusammenfaltbares Modul, ist in Varianten mit 50, 100 und 200 Watt verfügbar. Die Modelle mit höherer Leistung sind aber größer und teurer. Welches Panel für dich am besten geeignet ist, hängt also davon ab, was für elektronische Geräte du mit Strom versorgen möchtest.

Solarpanels mit geringerer Leistung sind keinesfalls nutzlos. Aber sie laden Smartphones und Co. möglicherweise langsamer auf.

Die besten Ergebnisse erzielst du, wenn du die technischen Daten deiner Geräte anschaust und herausfindest, wie viel Strom deren Akkus aufnehmen können. So verhinderst du den Kauf eines Panels, dessen Wattleistung wesentlich höher als benötigt ist. Denn die höheren Werte machen sich auch im Gewicht und Preis bemerkbar.

 

Optionen zur Stromspeicherung

Viele tragbare Panels werden mit dem erforderlichen Zubehör geliefert, welches du brauchst, um den durch Solarenergie erzeugten Strom zu speichern. So kannst du diesen nutzen, auch wenn gerade keine Sonne scheint. Eine aufgeladene Powerbank zum Beispiel lädt auch in der Nacht oder an einem bewölkten Nachmittag den Akku deines Tablets oder Handys auf.

Wenn du dich vorbereiten und mit autarker Energie eindecken willst, solltest du ein Produkt kaufen, welches Konverter, Kabel und Akkus enthält.

Es ist auch möglich, das Zubehör wegzulassen und den Solarstrom sofort zu nutzen. Viele tragbare Module verfügen über USB-Anschlüsse, mit denen du elektronische Geräte direkt aufladen kannst. Der Verzicht auf Akkus und Kabel kann auch dazu beitragen, die Kosten für die Solaranlage niedrig zu halten.

 

Größe

Manche Leute sagen, dass die Größe keine Rolle spielt. Glaube uns: Diese Menschen mussten noch nie ein Solarmodul mit sich herumschleppen! Wenn du mit einem Solarpanel wandern oder zelten willst, solltest du ein kleineres oder zumindest ein faltbares Modell wählen. So lässt es sich leicht mitnehmen.

Wenn du diese Panels aber für andere Aktivitäten im Freien verwendest (z. B. für Partys im Garten oder ein Musikfestival), sind größere Module vielleicht akzeptabler. Ein weiterer Vorteil ist, dass die größere Oberfläche solcher Produkte in der Regel auch mehr Energie liefert.

 

Flexibilität

Wer seine Solarmodule mit sich herumtragen will, muss eine wichtige Entscheidung treffen: falten oder nicht falten. Auf den ersten Blick mag ein faltbares Panel die perfekte Wahl sein. Sie sind leicht, können einfach mitgenommen werden und sind sehr praktisch. Allerdings sind solche Platten weniger haltbar und müssen unter Umständen häufiger ausgetauscht werden.

Eine Alternative ist eine Platte, die die richtige Größe und Form für deine Bedürfnisse hat. So kannst du quasi “drumherum” packen und einen speziellen Raum für die Platte schaffen. Solche Modelle sind haltbarer, aber du musst mit mehr Gewicht rechnen.
Wetter

Kurze Frage: regnet und stürmt es in deiner Gegend häufig? Die Antwort darauf kann ausschlaggebend dafür sein, welches tragbare Solarpanel du am Ende kaufen solltest. Wenn du in einer regenreichen Region wohnst, ist ein Produkt mit einem höheren Wirkungsgrad sinnvoll. Der Grund: Diese Modelle nutzen die Sonneneinstrahlung optimal aus. Allerdings macht sich diese Anschaffung im Geldbeutel bemerkbar. Ansonsten kannst du auch auf ein Modul mit einem niedrigeren Wirkungsgrad zurückgreifen.

Die meisten Solarmodule sind zwar zumindest einigermaßen witterungsbeständig, aber nicht alle sind wirklich wasserdicht. Mit Sicherheit willst du dir aber nicht dein brandneues Gerät ruinieren und ohne Strom dastehen. Informiere dich vor dem Kauf über die Widerstandsfähigkeit des Panels.

 

Preis

Der letzte Faktor, den du bei der Wahl des Solarpanels berücksichtigen solltest, ist die Frage, wie viel Geld du ausgeben willst. Mit Sicherheit wird sich so ein kleines Gerät niemals durch die erzeugte Elektrizität amortisieren. Jedoch ist es ein nicht zu verachtender Vorteil, auch Outdoor auf eine eigene Stromquelle zurückgreifen zu können.

Der Preis hängt von der Leistung des Panels, den Energiespeicher-Komponenten und der Gesamtgröße ab. Kleine Kraftpakete mit Solarkomponenten sind schon für unter 100 € zu haben, aber ein größeres (und leistungsfähigeres) Modul kann eine kleine vierstellige Summe kosten.

 

Integration

Einige Modelle werden mit Akkus geliefert. Je nach deinen Anforderungen und Bedürfnissen ist dies sinnvoll. Dabei handelt es sich um separate Speicherzellen, die von den Modulen aufgeladen werden. Die gespeicherte Energie kannst du dann zu einem späteren Zeitpunkt unabhängig vom Wetter nutzen. Solche solarbetriebenen Akkus sind auch eine umweltfreundliche Option, die sich das ganze Jahr über im Haus verwenden lässt.

 

Art der Nutzung

Willst du drei Tage oder länger zelten? Wirst du Kühlschrank während der gesamten Dauer der Reise benutzen? Wenn ja, solltest du berechnen, wie viel Wattleistung deine Geräte benötigen. Der tägliche Verbrauch lässt sich berechnen, indem du die Gesamtzahl der Ampere, die deine Geräte pro Stunde verbrauchen, mit der Anzahl der Stunden multipliziert, an denen sie laufen sollen. Wiederum multipliziert mit der Gesamtzahl der geplanten Tage, erhältst du die Gesamtzahl der Ampere, welche für deinen Campingausflug benötigt werden. Der Gesamtspeicher sollte dabei größer sein als der berechnete Tagesverbrauch. So stellst du sicher, dass du immer über ausreichend Energie verfügst.

Überstrapaziere die Lebensdauer des Akkus nicht unnötig. Für einen längeren Urlaubsaufenthalt solltest du ein Solarmodul kaufen, dessen Energiegewinnung den täglichen Stromverbrauch übersteigt.

 

Fazit

Die Entscheidung für das richtige Solarladegerät kann eine überwältigende Aufgabe sein. Um die Entscheidung zu erleichtern, solltest du dir überlegen, wofür du das Gerät verwenden willst. Betreibst du ein mobiles Büro und musst du mehrere energiehungrige Geräte am Laufen halten? Oder ist es dir nur wichtig, den Handy Akku zwischendurch aufzuladen?

Die Produkte mit geringerer Wattzahl sind weniger teuer, aber auch weniger leistungsstark. Mit zunehmender Wattzahl werden die Module in der Regel effizienter. Bei der Auswahl sind dir keine Grenzen gesetzt, abhängig davon, wie viel Geld du bereit bist auszugeben.

Wir haben die besten Konkurrenten in die engere Auswahl genommen und sie genauer unter die Lupe genommen. Einige bieten bessere Leistungen als andere. Ein höherer Preis bedeutet aber nicht unbedingt, dass das Modell besser ist. Wir hoffen, dass unser Artikel dir bei der Suche nach dem richtigen Solarpanel behilflich sein wird.

Weitere häufig gestellte Fragen zum Thema

Die Wattzahl hängt eng mit der Art und Weise zusammen, wie du deine Solarmodule verwendest und welche Geräte du damit betreiben willst.
Um es gleich vorweg zu nehmen: Wenn du vorhast, Geräte und Beleuchtung in deinem Wohnmobil oder netzunabhängigen Hütte komplett mit Strom zu versorgen, solltest du die billigen Produkte auslassen und dich für ein Solarmodul mit 100 oder gar 200 Watt entscheiden.

Jedes elektrische Gerät hat eine bestimmte Leistungsaufnahme, deren Wert sich auf einem Typenschild bzw. Etikett befindet.

Wenn du zum Beispiel einen 500-Watt-Kühlschrank mit Strom versorgen möchtest, benötigst du 3 Solarmodule mit je 200 Watt.

Der Sonnenschein ist nicht immer perfekt. Auch Schatten, Temperatur und Staub beeinflussen die Leistung Ihrer Solarmodule. Deshalb solltest du dich immer für eine höhere Wattzahl entscheiden, als du tatsächlich benötigst.

Da es sich um mobile Solar-Kits handelt, unterscheiden sich die Installationsschritte von der Einrichtung einer fest installierten Solaranlage am Haus.

Vergewisser dich zunächst, dass dein Solarmodul mit einem Kabel ausgestattet ist. Dieses Kabel verbindet ein oder mehrere Module mit dem Solargenerator oder Akku. Wähle dann den besten Platz auf dem Dach des Wohnmobils, am Zelt oder auf dem freien Gelände aus. Der Ort sollte den ganzen Tag über gleichmäßig mit Sonnenlicht versorgt werden. Verwende einen eigenen Ständer für den Aufbau, sofern vorhanden. Schließe schließlich die Solarmodule an den Generator an. Diese sind bereits mit Wechselrichtern, Zündern, Akkus und Kontrollanzeigen ausgestattet, sodass du immer weißt, wie viel Energie verbraucht wird und wie hoch der Solarstromgewinn ist.

Ein tragbares Solarmodul hält zwischen 25 und 30 Jahren, bevor seine Energieleistung merklich abnimmt.

 

Ja, ein 200-Watt-Solarmodul kann einen Fernseher betreiben, allerdings nur, wenn es sich um einen 150-Watt-Fernseher handelt. Denke daran, dass 200-Watt-Solarmodule nur unter idealen Bedingungen 200 Watt elektrische Energie liefern und dass bei der Umwandlung immer ein gewisser Verlust entsteht.

Ja, ein 100-Watt-Solarmodul kann einen Kühlschrank betreiben, allerdings nur für kurze Zeit, und es wird auch ein Akku benötigt.

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