Survival Rucksack

Bei der Vorbereitung auf eine mögliche Katastrophe und den auf diese
folgenden Problemen gibt es einige Dinge zu beachten. Zu diesen Dingen
gehört auch, dass es unter Umständen nicht möglich sein wird, in seinem
Zuhause zu bleiben und das man weg muss.

Um sich dann durchschlagen zu können, sollte man einen sogenannten
Survival Rucksack besitzen. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, um was
für einen Rucksack es sich handeln sollte und was in diesem Rucksack
alles enthalten sein sollte.

 

Der richtige Rucksack

Das Wichtigste an einem Survival Rucksack ist der Rucksack an sich.
Dieser muss vorwiegend widerstandsfähig sein, damit er einem in einer
Notsituation nicht kaputtgeht. Denn dann könnte man den gesamten Inhalt
des Rucksacks vergessen.

Und auch eine passende Größe ist notwendig, damit man genug Platz
für den Inhalt hat. Bei der Größe sollte man nicht zu knapp planen, um
auch noch etwas Platz für Dinge, die man unterwegs mitnehmen möchte, zu
haben. Am besten eignen sich für diesen Zweck sogenannte Survival- oder
Militärrucksäcke. Auch Jagdrucksäcke.

Die unter diesem Namen angebotenen Rucksäcke sind besonders
widerstandsfähig und eignen sich dementsprechend gut. Vor allem
Militärrucksäcke sind für Situationen, wie sie bei einer Katastrophe
vorkommen, extra entwickelt und eignen sich hervorragend.

Den Rucksack sollten Sie erst dann kaufen, wenn Sie den Inhalt des
Rucksacks gekauft haben, damit auch alles in diesen hinein passt.

 

Nahrungsmittel für den Survival Rucksack

Verschiedene Nahrungsmittel eignen sich besonders gut, um in einen
Survival Rucksack gepackt zu werden. Hierbei handelt es sich erst einmal
um NRG-5, auch als komprimierter Nahrungsmittel-Riegel bekannt. Die ist
ein trockener Riegel, der besonders viele Kohlenhydrate liefert.

Der Riegel wird heutzutage bereits für die Versorgung von Menschen in
Krisenregionen genutzt. Er ist bei richtiger Lagerung zehn Jahre und
auch länger haltbar, eines der wichtigsten Kriterien für Nahrungsmittel,
die man als Vorrat für eine mögliche Katastrophe anlegt.

Schließlich sollen diese nicht bereits verdorben sein, wenn es zu
einer Katastrophe kommt. Bereits durch eine kleine Menge dieser Riegel
kann man sich gut versorgen. Ähnlich wichtig sind Energieriegel- oder
Gele, welche heute vorwiegend von Ausdauersportlern wie Triathleten
verwendet werden.

Diese sind sehr zuckerhaltig und geben kurzfristig viel Energie, wenn
man sie benötigt. Und zuletzt eignen sich auch verschiedene Konserven
dazu, mitgenommen zu werden.

 

Lichtquelle- und Wasserfilter

Gerade in der Dunkelheit ist eine Lichtquelle essenziell. Eine
Taschenlampe oder eine Kopflampe (damit man die Hände freihat) eignen
sich hierfür.

Manche Lampen lassen sich mit mechanischer Kraft aufladen, diese sind
natürlich besonders gut geeignet, da vielleicht kein Strom zur
Verfügung stehen wird. Ansonsten eignet sich auch eine Lampe, die mit
Batterien betrieben wird.

Von diesen sollte man dann einige mitnehmen. Noch wichtiger ist aber
ein Wasserfilter: Ohne Wasser kann kein Mensch lange überleben. Deshalb
sollte man etwa 2 Liter Wasser in einer stabilen Flasche im Survival
Rucksack haben. Tabletten zur Wasserdesinfektion oder ein Wasserfilter
im Survival Rucksack sind ebenfalls wichtig, da man in einer
Katastrophensituation vielleicht kein sauberes Wasser bekommen wird und
man von nicht gereinigtem Wasser schnell krank werden würde.

Rucksack in der Natur

Wärme

Wärmequellen sind ebenfalls essenziell, denn Kälte kann einem
Menschen schnell gefährlich werden. Angebracht ist ein Schlafsack,
welcher einen vor der Kälte schützt. Hierbei sollte es sich um ein sehr
leichtes und dünnes Modell handeln, damit man es im Rucksack gut
transportieren kann.

Ebenfalls wichtig ist eine Möglichkeit, Feuer zu machen, damit man
warm bleibt. Ein entsprechendes Feuerzeug bzw. eine andere Möglichkeit,
Feuer zu machen, ist hier das richtige. Auch Material zum Entzünden
sollte vorhanden sein, Taschentücher, Watte oder auch Grillanzünder
eignen sich für diesen Einsatz.

 

Schlafplatz

Jeder Mensch, der einmal eine Zeit ohne Schlaf auskommen musste
(beispielsweise bei der Bundeswehr) weiß, wie man sich nach einer langen
Zeit ohne bzw. mit wenig Schlaf fühlt. Leistungsfähig ist man dann
nicht mehr. Ein Zelt oder eine Hängematte eignen sich in Kombination mit
dem bereits genannten Schlafsack perfekt.

Survival Hängematten sind besonders beliebt. Allerdings hat ein Zelt
im Survival Rucksack den Vorteil, dass es sich winzig zusammenfalten
lässt und somit wenig Platz im Survival Rucksack wegnimmt.

Ein Schlafplatz ist insgesamt notwendig, um ruhig schlafen zu
können, was eine absolute Voraussetzung für einen guten Schlaf und eine
schnelle Erholung ist. Auch der Schutz vor Kälte und möglicherweise
schlechtem Wetter (Regen) ist nur durch eine Hängematte oder ein Zelt
sicherzustellen.

 

Passende Schuhe

Okay, Schuhe gehören nicht in einen Survival Rucksack, sie sollten
aber dennoch zusammen mit dem Rucksack gekauft werden. Denn gerade dann,
wenn man längere Strecken zurücklegen muss, benötigt man gutes
Schuhwerk. Am besten eignen sich Wanderstiefel, da diese sehr stabil
sind.

Außerdem sind sie extra für das Zurücklegen sehr langer Strecken
gebaut. Um sich vor Blasen an den Füßen zu schützen, muss man die
Stiefel bereits vor einer eventuellen Katastrophe gut einlaufen. Des
Weiteren sollte man auch einige Blasenpflaster einstecken, damit es
nicht so wehtut, wenn Sie doch einmal Blasen an den Füßen haben.

Die Schmerzen, welche durch die Blasen verursacht werden,
unterschätzen die meisten Menschen. Sie können aber zu einigen Problemen
führen.

 

Medizinisches Material

Sehr wichtig ist auch medizinisches Material. Eine Krankheit oder
eine Verletzung können im Ernstfall schnell zu einem sehr großen Problem
werden. Für den Fall einer Verletzung sollten Sie Verbandmaterial und
auch ein Schmerzmittel in den Survival Rucksack packen.

Für sonstige Krankheiten kann man eigentlich Antibiotika
mitnehmen, welches bereits in einigen Fällen hilft. Die Möglichkeit, für
jede Erkrankung das passende Medikament mitzunehmen, hat man nicht, da
diese Medikamente viel zu viel Platz wegnehmen würden.

Ein Erste-Hilfeset enthält ebenfalls sehr viele Dinge, welche bei
einer Verletzung helfen können und sollte deshalb ebenfalls in den
Survival Rucksack gesteckt werden.

 

Fazit

Viele verschiedene Dinge gehören in einen Survival Rucksack. Am
wichtigsten ist die Wasserversorgung, da man ohne Wasser nicht lange
auskommt. Auch Nahrung ist notwendig, genauso wie eine
Schlafmöglichkeit und Material zum Entzünden eines Feuers.

Bei der Zusammenstellung Ihres Survival Rucksacks sollten Sie darauf
achten, dass dieser nicht zu groß und unhandlich wird. Viele Dinge wie
ein Zelt oder auch ein Schlafsack lassen sich in extra dünnen Versionen
kaufen, welche im Gegensatz zu anderen Produkten dieser Art nur sehr
wenig Platz wegnehmen.

Mit einem gut ausgestatteten Survival Rucksack sind Sie für den Notfall gut vorbereitet und auf der sicheren Seite.

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